Trump-Regierung will Genehmigungen für Rechenzentren beschleunigen und Bürgern Wahlrechte entziehen
xAI
Meta
Die Umweltbehörde EPA erwägt eine Regeländerung, die den Bundesstaaten die Befugnis überträgt, zu entscheiden, wie die Öffentlichkeit am Genehmigungsverfahren für kleine Verschmutzungsquellen beteiligt wird. Dies würde den Bau von Gas- und Dieselkraftwerken für Rechenzentren vereinfachen, die derzeit auf Widerstand lokaler Gemeinschaften stoßen.
Die Trump-Administration erwägt eine Regeländerung, die die Genehmigung von Anlagen mit Luftschadstoffemissionen – darunter Gas- und Dieselkraftwerke für Rechenzentren – erleichtern soll. Die Environmental Protection Agency (EPA) hat öffentliche Anhörungen zu einem Vorschlag abgehalten, der den Bundesstaaten das Recht überträgt, über die Beteiligung der Öffentlichkeit am Genehmigungsverfahren für bestimmte neue Schadstoffquellen zu entscheiden. Dies geschieht vor dem Hintergrund wachsender Widerstände gegen den Bau von Rechenzentren in den USA, bei denen lokale Gemeinschaften Genehmigungsverfahren nutzen, um die Entwicklung zu verlangsamen. Jegliche Änderungen könnten erheblich beeinflussen, wie Anwohner von neuen oder erweiterten umweltschädlichen Anlagen in ihrer Nachbarschaft erfahren. Vanessa Lynch von Moms Clean Air Force erklärte bei den Anhörungen, dass die Menschen ein Mitspracherecht haben wollen. Nach dem Clean Air Act müssen Unternehmen, die Anlagen mit Emissionen bauen, Genehmigungen einholen: Bei großen Quellen unter Beteiligung von Bundes- und Lokalbehörden, bei kleinen Quellen mit geringerer Kontrolle. Zu den kleinen Quellen zählen unter anderem Diesel- und Gasmotoren, die zunehmend zur Energieversorgung von Rechenzentren eingesetzt werden – beispielsweise nutzen xAI und Meta dieses vereinfachte Verfahren.
Quelle: Ars Technica —
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