Die fünf größten Speicherhersteller sammeln im letzten Quartal 90 Milliarden Dollar freien Cashflow an
Samsung
SK hynix
Micron
Kioxia
Sandisk
Die fünf größten Hersteller von Speicherchips erzielten im letzten Quartal einen kombinierten freien Cashflow von über 90 Milliarden Dollar, was einer Steigerung um das 92-Fache im Jahresvergleich entspricht, angetrieben durch den KI-Boom und steigende Speicherpreise. Ihr kombinierter Nettogewinn wuchs um das 16-Fache, während die 'großen Vier' der US-Technologiegiganten nur eine Steigerung um das 1,5-Fache verzeichneten.
Die fünf größten Speicherhersteller – Samsung, SK hynix, Micron, Kioxia und Sandisk – haben im letzten Quartal zusammen einen freien Cashflow von über 90 Milliarden US-Dollar erzielt, ein Anstieg um das 92-fache im Vergleich zum Vorjahr. Ihr kombinierter Nettogewinn stieg um das 16-Fache, und sie kontrollieren etwa 90 Prozent des weltweiten Marktes. Im Vergleich dazu erzielten die ‚großen Vier‘ der Technologieunternehmen (Amazon, Microsoft, Alphabet und Meta) nur einen 1,5-mal höheren Nettogewinn. Der Anstieg war größtenteils auf einen Preisanstieg bei Speicherchips von 50 bis 60 Prozent zurückzuführen. Die Hersteller planen, in den nächsten Jahren Hunderte Milliarden Dollar in den Ausbau ihrer Kapazitäten zu investieren. Sandisk hat noch keine Quartalszahlen vorgelegt, daher verwendete Nikkei Schätzungen. Ein erfolgreicher Börsengang des chinesischen Unternehmens CXMT deutet auf ein starkes Investoreninteresse an Speicherherstellern hin. In der Zwischenzeit verzeichnen einige US-Technologiegiganten einen negativen Cashflow, da sie mehr ausgeben, als sie einnehmen.
Quelle: 3DNews —
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