MediengenerierungRegulierung 🇺🇸 06.08.2026 17:02

Inmitten rechtlicher Auseinandersetzungen kündigt Suno an, Songs mit Wasserzeichen zu versehen

Suno wird damit beginnen, KI-generierte Songs mit Wasserzeichen zu versehen, Downloads zu begrenzen und die Community-Richtlinien zu aktualisieren, um Nachahmer-Songs zu verhindern. Die Änderungen erfolgen, während Suno zahlreichen Klagen von Plattenfirmen und Künstlerverbänden gegenübersteht. Suno hat außerdem eine Vereinbarung mit dem Textanbieter Musixmatch unterzeichnet, um dessen Sentinal-System zur Urheberrechtserkennung zu nutzen.
Suno, der KI-Musikgenerierungsdienst, hat neue Tools angekündigt, um auf seiner Plattform erstellte Titel zu kennzeichnen, Downloads zu begrenzen und die Community-Richtlinien zu aktualisieren, um Nachahmer-Songs zu verhindern. Mitgründer und CEO Mikey Shulman legte in einem Blogbeitrag die Kernprinzipien dar und erklärte, dass die Plattform originäre Kreation fördern möchte, während sie mehr Menschen ermöglicht, mit ihren KI-Tools Musik zu machen. Suno wird Audio-Wasserzeichen und Fingerprinting einsetzen, um Missbrauch auf anderen Streaming-Plattformen zu verhindern, obwohl unklar ist, ob ein bestehendes System wie Googles Synth ID verwendet oder ein neues eingeführt wird. Das Unternehmen hat außerdem eine Vereinbarung mit dem Lyrikanbieter Musixmatch unterzeichnet, um dessen Sentinal-System zur Urheberrechtserkennung zu nutzen. Shulman sagte, diese Tools seien darauf ausgelegt, langlebig und resistent gegen Manipulation zu sein, ohne das Hörerlebnis zu beeinträchtigen. Suno plant, eine neue Download-Richtlinie hinzuzufügen, um eine Massenverbreitung auf Streaming-Plattformen zu verhindern, machte aber keine näheren Angaben. Das Unternehmen hat auch seine Community-Richtlinien geändert, um ausdrücklich irreführende Audiodateien zu verbieten, die als echt präsentiert werden, sowie die Verwendung der Stimme oder des Abbilds einer echten Person ohne Erlaubnis. Suno sammelte im Juni in einer Finanzierungsrunde der Serie D 400 Millionen US-Dollar ein und führt derzeit Rechtsstreitigkeiten, darunter Klagen von Universal Music Group und Sony Music Group, die von der RIAA koordiniert werden. Ein deutsches Gericht entschied zugunsten der GEMA, dass Suno gegen Urheberrechtsregeln verstoße. Zusätzlich berichtete 404 Media im November 2025 über einen Datenverstoß, der 55 Millionen Nutzer betraf, was zu einer Sammelklage in Massachusetts führte.
Quelle: TechCrunch AI — Original
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