Zustandsloses MCP weckt neues Interesse und inspiriert mcp-explorer und datasette-mcp
Anthropic
OpenAI
Simon Willison berichtet, dass die neue Spezifikation für zustandsloses MCP (Model Context Protocol), die am 28. Juli 2026 eingeführt wurde, sein Interesse am Modellkontextprotokoll neu entfacht hat. Er hebt die Vereinfachungen hervor, die sie mit sich bringt, und stellt drei neue Projekte vor, die er entwickelt hat: mcp-explorer, datasette-mcp und llm-mcp-client. Willison argumentiert, dass MCP-Werkzeuge sicherer und leichter zu überprüfen sind, als Agenten uneingeschränkten Zugriff auf Shell und cURL zu gewähren.
Am Dienstag, dem 28. Juli 2026, wurde die Stateless-MCP-Spezifikation (MCP 2.0) veröffentlicht, was die bedeutendste Änderung am Model Context Protocol seit seiner Einführung darstellt. Simon Willison, der sich zuvor von MCP zugunsten von Skills und Agenten-Harnesses mit Terminalzugriff abgewandt hatte, sieht nun wieder einen Mehrwert in MCP, da es eine einfachere Überprüfung und Kontrolle bietet und gut mit kleineren Modellen funktioniert. Die neue zustandslose Version eliminiert die Notwendigkeit von Sitzungsinitialisierungsanfragen und serverseitigem Zustand, was sowohl die Client- als auch die Serverimplementierung vereinfacht. Davon inspiriert, entwickelte Willison drei Werkzeuge: mcp-explorer, ein Python-CLI zur Untersuchung von MCP-Servern; datasette-mcp, ein Datasette-Plugin, das einen MCP-Endpunkt hinzufügt; und llm-mcp-client, ein Alpha-Plugin für sein LLM-Tool. Er verband erfolgreich datasette-mcp mit ChatGPT und Claude und demonstrierte das Abfragen seiner Blog-Datenbank mit SQL. Willison merkt an, dass MCP zwar Sicherheitsbedenken hinsichtlich Prompt-Injection birgt, aber dennoch sicherer ist, als Agenten uneingeschränkten Shell- und Curl-Zugriff in offenen Netzwerkumgebungen zu gewähren.
Quelle: Simon Willison —
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