Solar: Fast 40 % der KI-Interaktionen von Mitarbeitern enthalten vertrauliche Daten
Die Solar Group hat Mitarbeiterinteraktionen mit öffentlichen KI-Diensten analysiert und festgestellt, dass fast 40 % vertrauliche Informationen enthalten. Die Analyse umfasste 12.000 Interaktionen in der ersten Hälfte des Jahres 2026 im Rahmen von Pilotprojekten von Solar Dozor DLP, wobei 43 % Entwicklungsteams betrafen. Das Unternehmen betont die Notwendigkeit eines gemanagten KI-Einsatzes, um Datenlecks zu verhindern.
Solar Group hat die Nutzung öffentlicher KI-Dienste in großen russischen Unternehmen analysiert und dabei 12.000 Mitarbeiterinteraktionen ausgewertet, die während Pilotprojekten des DLP-Systems Solar Dozor im ersten Halbjahr 2026 erfasst wurden. In 38 Prozent der Fälle enthielten diese Interaktionen vertrauliche Informationen: 41 Prozent betrafen Quellcode und Konfigurationen, 30 Prozent persönliche, finanzielle und andere sensible Daten und 18 Prozent geistiges Eigentum. Entwicklungsteams waren für 43 Prozent solcher Vorfälle verantwortlich, kaufmännische Abteilungen für 26 Prozent. Die Analyse umfasste 150 Unternehmen aus dem Finanzsektor, der Industrie, dem Einzelhandel, der Telekommunikation, der Informationstechnologie und dem öffentlichen Sektor. Ali Gadzhiev, Produktleiter von Solar Dozor, betonte, dass öffentliche KI inzwischen ein alltägliches Werkzeug sei, aber Managementrisiken berge, weshalb Unternehmen die KI-Nutzung regulieren und kontrollieren müssten. Die übermittelten Daten umfassten Code, Dokumente, Tabellen, Verträge, Kundeninformationen und interne Berichte. Passwörter, Token und API-Schlüssel machten 11 Prozent der vertraulichen Interaktionen aus. Eine gemeinsame Studie von UCSS und Solar unter 102 Unternehmen zeigte, dass 82,8 Prozent generative KI für technisches Personal zulassen, aber 42,4 Prozent einen KI-bedingten Datenverlust vermuteten und 8,1 Prozent bestätigte Vorfälle meldeten. Das Unternehmen empfiehlt einen zweistufigen Managementansatz: Zugriffskontrolle auf KI-Dienste und Überwachung der Inhalte übertragener Daten sowie Schulungen zur Sensibilisierung der Mitarbeiter für Sicherheitsfragen.
Quelle: CNews —
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