Angenehmer Nebeneffekt: SMIC-Umsatz mit Peripheriechips für KI wächst um 40%
SMIC, Chinas führender Auftragschip-Hersteller, meldete einen Umsatzanstieg von 40% im Segment der Peripheriechips für KI-Infrastruktur, was auf den KI-Boom zurückgeführt wird. Das Unternehmen verzeichnete außerdem einen Anstieg des Anteils chinesischer Kunden auf 90,2% und plant in diesem Jahr keine Preissenkungen.
SMIC, der führende chinesische Auftragschiphersteller, meldete einen Umsatzanstieg von 40 % bei Peripherie-Chips für KI-Infrastruktur, die das Unternehmen als ‚Nebeneffekt‘ des KI-Booms bezeichnet. CEO Zhao Haijun erklärte, dass ein KI-Server mit 72 GPUs 16.000 Stromverwaltungschips benötigt, was die hohe Nachfrage verdeutlicht. Zudem beflügelten Bemühungen um Importsubstitution auf dem chinesischen Markt die Nachfrage, wobei der Anteil chinesischer Kunden von 84,1 % im Vorjahr auf 90,2 % im zweiten Quartal stieg, während der Anteil des amerikanischen Marktes von 12,9 % auf 8,2 % fiel. Angesichts dieser Marktlage sieht SMIC keine Möglichkeit, die Preise in diesem Jahr zu senken, obwohl es die Preise für Smartphone-, Automobil- und Industrieautomationschips nicht erhöhte, da die Nachfrage in diesen Sektoren schwächer war. Einige Kunden bevorraten sich mit Chips für Smartphones und Fernseher, aus Angst vor künftigen Lieferunterbrechungen und Preiserhöhungen. Im ersten Halbjahr gab SMIC 3,4 Milliarden US-Dollar für Investitionsausgaben zur Kapazitätserweiterung aus. Im zweiten Quartal verarbeitete SMIC 2,87 Millionen 200-mm-Äquivalent-Siliziumwafer, ein Anstieg von 20 % im Jahresvergleich, wobei die Auslastung der Fabriken von 92,5 % auf 93,7 % stieg. Der Anteil von Unterhaltungselektronik an den verarbeiteten Wafern sank von 46,2 % auf 44,2 %, während Automobilelektronik und Industrieautomation von 10,6 % auf 16,5 % stiegen.
Quelle: 3DNews —
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