Russlands größter Energiekonzern entwickelt KI-Drohnen zum Schutz von Stromleitungen
Rosseti, Russlands größter Energiekonzern, entwickelt autonome Drohnen mit integrierter künstlicher Intelligenz, um über 52.000 Kilometer Stromleitungen zu überwachen und zu schützen. Das System soll in Echtzeit terroristische Bedrohungen, unbefugte Veränderungen an Masten und kritische Defekte erkennen, wobei neuronale Netze zur Objekterkennung und -verfolgung eingesetzt werden.
Rosseti entwickelt einen autonomen Roboterkomplex mit einem integrierten KI-Agenten auf Basis eines unbemannten Luftfahrzeugs (UAV-Inspektor) zur Überwachung der Sicherheit und des anti-terroristischen Schutzes von Stromleitungen. Das Projektbudget beträgt 109,8 Millionen Rubel, die Ausschreibung wurde am 9. Juli 2026 veröffentlicht, Gebote werden bis zum 7. August angenommen, die Ergebnisse werden am 20. August bekannt gegeben. Die Stromleitungen von Rosseti Lenenergo, für die die Drohnen entwickelt werden, erstrecken sich über mehr als 52.000 Kilometer, von denen sich ein Fünftel in schwer zugänglichen Gebieten befindet. Das System wird Vandalismus, Diebstahl, Sabotage, terroristische Anschläge und technische Mängel wie beschädigte Masten oder herabhängende Leitungen erkennen. Es wird auch Gesichtserkennung und Kennzeichenerkennung von Personen und Fahrzeugen in der Nähe von Stromleitungen umfassen. Der Komplex wird neuronale Netze zur Erkennung, Segmentierung und Verfolgung nutzen und Software, Drohnenstationen und eine Webanwendung zur Missionsplanung umfassen. Die gesamte Software muss importsubstituiert sein und aus russischer Produktion oder Open-Source-Software bestehen, wobei ausländische Komponenten nur in Ausnahmefällen zulässig sind. Das System muss den Sicherheitsstandards des Föderalen Dienstes für technische und exportbezogene Kontrolle (FSTEC) entsprechen und vollständig in Russland gehostet werden.
Quelle: CNews —
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