Russland führt Anforderungen an den Schutz personenbezogener Daten beim Einsatz Künstlicher Intelligenz ein
Der Föderale Dienst für technische und Exportkontrolle Russlands (FSTEC) aktualisierte im Juli 2026 seine Anforderungen an die Sicherheit personenbezogener Daten, einschließlich separater Maßnahmen für Künstliche Intelligenz (KI), das Internet der Dinge (IoT) und Virtualisierung. Eine obligatorische Bewertung des Reifegrads wird eingeführt, und ein flexibles dreistufiges System ersetzt die starre Liste von 2013.
Das russische FSTEC veröffentlichte am 24. Juli 2026 einen Verordnungsentwurf zur Aktualisierung organisatorischer und technischer Maßnahmen für den Schutz personenbezogener Daten in Informationssystemen. Das Dokument soll am 1. September 2026 in Kraft treten. Zu den neuen Maßnahmen gehören der separate Schutz für Künstliche Intelligenz (KI), das Internet der Dinge (IoT), Virtualisierung, Cloud Computing, mobile Geräte und Fernzugriff. Ein dreistufiges flexibles System ermöglicht es Betreibern, grundlegende Maßnahmen an ihre IT-Architektur anzupassen, gefolgt von einer obligatorischen Bewertung des Reifegrads vor der Datenverarbeitung sowie alle drei Jahre und nach IT-Vorfällen. Für kritische Informationsinfrastruktur ist eine kontinuierliche Interaktion mit dem staatlichen System GosSOPKA erforderlich. Experten weisen darauf hin, dass die Standards für den KI-Schutz weltweit noch unreif sind, und die neuen Anforderungen werden sich wahrscheinlich auf die Regulierung der KI-Nutzung und die Verhinderung von Datenlecks an externe Modelle konzentrieren.
Quelle: CNews —
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