ForschungAgenten 🇺🇸 27.07.2026 17:05

PEVA: Ganzkörperbewegung gesteuerte egozentrische Videovorhersage

Berkeley Artificial Intelligence Research (BAIR)Berkeley Artificial Intelligence Research (BAIR)
Forscher von BAIR (Berkeley AI) stellten das PEVA-Modell (Predicting Ego-centric Video from human Actions) vor, das aus vergangenen Frames und einer Sequenz menschlicher Aktionen, spezifiziert durch 3D-Posenänderungen, nächste Ich-Perspektive-Videobilder generiert. Das Modell verwendet einen autoregressiven, bedingten Diffusionstransformator, der auf dem Nymeria-Datensatz trainiert wurde, und kann atomare Aktionen vorhersagen, kontrafaktische Szenarien simulieren und lange Videogenerierung von bis zu 16 Sekunden unterstützen. PEVA kann auch zur Planung verwendet werden, indem verschiedene Aktionssequenzen basierend auf der Ähnlichkeit zu einem Zielbild bewertet werden.
Forscher von BAIR (Berkeley Artificial Intelligence) haben das Modell PEVA (Predicting Ego-centric Video from human Actions) entwickelt, das den nächsten Frame eines egozentrischen Videos basierend auf vergangenen Frames und einer Sequenz menschlicher Aktionen vorhersagt, die durch Änderungen der 3D-Pose vorgegeben werden. Ziel ist es, ein Weltmodell für verkörperte Agenten zu schaffen, das die komplexe, hierarchische Steuerung des gesamten Körpers (48+ Freiheitsgrade) und die egozentrische Perspektive berücksichtigt. PEVA verwendet einen autoregressiven konditionalen Diffusionstransformer, der auf dem Datensatz Nymeria trainiert wurde, welcher synchronisierte egozentrische Videos und Motion-Capture-Daten enthält. Das Modell kodiert Aktionen als Vektoren der Dimension 48 (3 für die Körperposition und 45 für relative Rotationen von 15 Gelenken des Oberkörpers) und nutzt zufällige Zeitsprünge, Training auf Sequenzebene und Action-Embeddings. In der Testphase generiert PEVA Frames autoregressiv: Basierend auf Kontextframes und der aktuellen Aktion wird der nächste Frame vorhergesagt, der zum Kontext hinzugefügt wird, während der älteste entfernt wird. Das Modell kann atomare Aktionen (Hand- und Körperbewegungen) generieren, kontrafaktische Szenarien simulieren und konsistente 16-Sekunden-Videos erzeugen. Für die Planung nutzt PEVA die Cross-Entropy-Methode, um Aktionssequenzen zu optimieren, indem diese auf Ähnlichkeit mit einem Zielbild (Metrik LPIPS) bewertet werden. Quantitative Ergebnisse zeigen, dass PEVA Basis-Modelle in perzeptiven Metriken (FID) übertrifft und gut mit zunehmender Modellgröße skaliert. Zu den Einschränkungen gehören das Fehlen einer expliziten Berücksichtigung von Aufgaben Zielen und die Notwendigkeit eines geschlossenen Regelkreises.
Quelle: BAIR (Berkeley AI) — Original
Unsere früheren Beiträge zu diesem Thema ↓
Aktuelle Nachrichten