OpenAI reagiert auf Apples Klage wegen angeblichen Diebstahls von Geschäftsgeheimnissen und verweist auf Fehler in der Klageschrift
OpenAI
OpenAI hat auf die Klage von Apple reagiert, die dem Unternehmen die Nutzung von Geschäftsgeheimnissen vorwirft, und behauptet, die Vorwürfe beruhten auf Falschdarstellungen und Fehlern im internen Zugriffskontrollsystem von Apple. Das Unternehmen veröffentlichte Korrespondenz eines ehemaligen Apple-Ingenieurs und wies zentrale Anschuldigungen zurück.
OpenAI hat auf die Klage von Apple vom 10. Juli 2026 reagiert, die dem ChatGPT-Entwickler vorwirft, Mitarbeiter abzuwerben und Geschäftsgeheimnisse zu stehlen. OpenAI wies die Vorwürfe zurück und erklärte, dass Apples Anwälte aufgrund einer Verwechslung zweier asiatischer Nachnamen den Brief an den falschen Empfänger geschickt hätten und dass Apple fälschlicherweise über ein Gespräch mit dem General Counsel von OpenAI berichtet habe, das nie stattgefunden habe. OpenAI sagte außerdem, dass Apple vor der Einreichung der Klage keine konkreten Vorwürfe erhoben, sondern lediglich vorgeschlagen habe, die Angelegenheiten zu lösen, woraufhin die Parteien fast fünf Monate lang keinen Kontakt gehabt hätten. Der Streit dreht sich um den ehemaligen Apple-Ingenieur Chang Liu, den Apple beschuldigte, Zugang zu vertraulichen Informationen behalten zu haben und diese möglicherweise an OpenAI weitergegeben zu haben. OpenAI wies dies zurück und erklärte, dass Liu nicht versucht habe, auf Geschäftsgeheimnisse zuzugreifen, und dass die Probleme entstanden seien, weil Apple es versäumt habe, sein Konto rechtzeitig zu deaktivieren. OpenAI veröffentlichte Korrespondenz, die zeigt, dass ehemalige Kollegen sich sogar an Liu um Hilfe wandten. Ein weiterer Teil des Konflikts betrifft Tang Tan, einen ehemaligen Hardware-Executive bei Apple, der nach 24 Jahren bei Apple zu OpenAI wechselte. Apple wirft ihm vor, ehemalige Kollegen gebeten zu haben, Informationen über zukünftige Produkte weiterzugeben, während OpenAI behauptet, Tan habe stets betont, dass Mitarbeiter keine vertraulichen Informationen von Wettbewerbern verwenden sollten. OpenAI erklärte, dass es keine Geschäftsgeheimnisse von Apple besitze und auch nicht daran interessiert sei, diese zu verwenden, da es sich auf die Entwicklung eigener Technologien konzentriere.
Quelle: Rusbase (RB.RU) —
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