ModelleKI-Sicherheit 🇷🇺 11.08.2026 06:03

OpenAI veröffentlicht GPT 5.6 Cyber zur Schwachstellenfindung, Zugang jedoch auf verifizierte Partner beschränkt

OpenAIOpenAI
OpenAI hat ein spezialisiertes Modell, GPT 5.6 Cyber, zur Schwachstellenfindung und Incident Response eingeführt, wird es jedoch aufgrund hoher Missbrauchsrisiken nicht öffentlich freigeben. Der Zugang wird nur einem genehmigten Kreis von Unternehmen gewährt, darunter Cybersicherheitsfirmen und Beratungen.
OpenAI hat GPT 5.6 Cyber vorgestellt, ein spezialisiertes Modell, das für die Entdeckung von Schwachstellen und die Incident Response entwickelt wurde. Aufgrund des hohen Missbrauchsrisikos wird es jedoch nicht öffentlich veröffentlicht. Stattdessen wird der Entwickler den Zugang ausschließlich einer genehmigten Liste von Unternehmen gewähren, wie BleepingComputer berichtet. Zu den ersten Teilnehmern gehören Beratungs- und Cybersicherheitsunternehmen wie Accenture, IBM, Capgemini, Cognizant, EY, KPMG, PwC, NCC Group und SpecterOps sowie Cybersicherheitsanbieter wie Palo Alto Networks, CrowdStrike, Cisco, Sophos, Akamai, Fortinet und Cloudflare. Je nach spezifischer Aufgabe können die Modelle für die Entdeckung von Schwachstellen, Penetrationstests, Red-Team-Operationen, Incident Response und die Behebung von Schwachstellen in Unternehmensumgebungen eingesetzt werden. Für die Arbeit mit dem neuen Modell hat OpenAI das Programm Daybreak Access entwickelt, das zwei Versionen umfasst: Daybreak Blue, das für eine breite Palette von Sicherheitsaufgaben konzipiert ist, und Daybreak Red, das für spezialisiertere Arbeiten gedacht ist, die eine erweiterte Kontrolle erfordern. Über dieses Programm können Spezialisten Schwachstellen finden, die Ausnutzbarkeit testen, betroffene Systeme identifizieren, Patches entwickeln und deren Bereitstellung vorantreiben. Das Basismodell bleibt unter der Kontrolle eines genehmigten Partners und wird nicht direkt an dessen Kunden weitergegeben. Vor Beginn der Arbeiten müssen die Parteien die Interaktionsgrenzen festlegen, und die Spezialisten werden die Ergebnisse überprüfen, bevor Maßnahmen ergriffen werden. Zusätzliche Schutzmaßnahmen können Identitätsprüfung, Protokollierung, Überwachung und menschliche Aufsicht umfassen. Dieser Ansatz ermöglicht es Unternehmen, fortschrittliche KI-Modelle in der Cybersicherheit einzusetzen, ohne eine eigene Infrastruktur aufzubauen. OpenAI nimmt bereits Bewerbungen von Dienstleistern für das Daybreak Cyber Partner-Programm entgegen.
Quelle: 3DNews — Original
Unsere früheren Beiträge zu diesem Thema ↓
Aktuelle Nachrichten