Nokia hat den Smartphone-Markt verloren, will aber den KI-Boom nicht verpassen
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Nokia, einst führend im Telefonmarkt, unterlag den Smartphones, setzt nun aber auf KI-Infrastruktur. Das Unternehmen stärkt sein Rechenzentrumsgeschäft, übernahm den Optikausrüster Infinera, und Nvidia erwarb einen Anteil von 2,9 Prozent an Nokia. Seit Anfang 2026 sind die Aktien um etwa 90 Prozent gestiegen.
Im Herbst 2010 wurde Stephen Elop CEO von Nokia und räumte in einem Brief an die Mitarbeiter ein, dass das Unternehmen hinter die Konkurrenz zurückfiel, und verglich die Situation mit einem Mann auf einer brennenden Ölplattform. 2011 ging Nokia eine Partnerschaft mit Microsoft ein, machte Windows Phone zur primären Plattform, und später übernahm Microsoft die Mobilfunksparte von Nokia, konnte das Geschäft jedoch nicht aufrechterhalten, strich Tausende von Stellen und schrieb Milliarden ab. Nokia verkaufte dann seine Sparte für einfache Telefone an HMD Global und konzentrierte sich auf Ausrüstung für Betreiber und Rechenzentren. Im Jahr 2024 kaufte es Infinera für 2,3 Milliarden US-Dollar, und 2025 wurde Justin Hotard, ehemaliger Leiter der Rechenzentrumssparte von Intel, neuer CEO. Nvidia erwarb einen Anteil von 2,9 % an Nokia und vereinbarte eine Zusammenarbeit. Seit Anfang 2026 sind die Aktien um 90 % gestiegen, und die Wachstumsprognose für die Sparte optische und IP-Netzwerke wurde auf 18–20 % angehoben. Allerdings machen Mobilfunknetze immer noch mehr als die Hälfte des Umsatzes aus, mit verlangsamtem Wachstum, und das Unternehmen steht vor Komponentenengpässen und der Abhängigkeit von den Plänen der großen Technologiekonzerne.
Quelle: vc.ru —
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