ModelleOpen Source 🇺🇸 27.07.2026 03:04

Microsoft veröffentlicht Aurora 1.5: ein offenes Grundlagenmodell für Wetter und Erdsysteme

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Microsoft hat Aurora 1.5 veröffentlicht, ein wichtiges Update für sein offenes Erd-System-Grundlagenmodell. Das Update fügt 22 neue Wettervariablen, eine stündliche zeitliche Auflösung und probabilistische Ensemble-Vorhersagen hinzu. Das Modell ist als Open Source auf GitHub verfügbar und auf Hugging Face erhältlich.
Microsoft Research und Microsoft Weather haben Aurora 1.5 veröffentlicht, eine bedeutende Erweiterung des Aurora-Erdsystem-Basismodells, das ursprünglich 2024 eingeführt und 2025 in Nature veröffentlicht wurde. Die neue Version fügt 22 weitere Wettervariablen hinzu, die für die Bereiche Energie, Landwirtschaft, Transport und Klimarisiken relevant sind, erhöht die zeitliche Auflösung auf stündliche Werte und führt probabilistische Ensemble-Vorhersagen ein. Die Ensemble-Version führt stochastische Störungen ein, um die Modellunsicherheit abzubilden, und generiert mehrere Vorhersageläufe, um die Streuung möglicher Ergebnisse abzuschätzen. In Evaluierungen übertreffen die probabilistischen Vorhersagen von Aurora 1.5 das hochmoderne dynamische Ensemble des Europäischen Zentrums für mittelfristige Wettervorhersage (European Centre for Medium-Range Weather Forecasts, ECMWF) bei 88,9 % der bewerteten Ziele. Für tropische Wirbelstürme in den Jahren 2024–2025 reduzierte das Modell die Bahnfehler im Vergleich zum ursprünglichen Aurora um etwa ein Drittel. Das Modell wird als Open Source auf GitHub veröffentlicht, mit Modell-Checkpoints auf Hugging Face. Microsoft Weather plant, die offene Forschung durch Microsoft Foundry und Planetary Computer Pro mit operativen Diensten zu verbinden, und der Partner BKW nutzt Aurora 1.5 bereits für Energiebetrieb. Weitere Kooperationen umfassen Terradot, das Aurora-abgeleitete Darstellungen zur Schätzung von Kohlendioxid-Entfernung verwendet, und das britische Met Office (UK Met Office), das Basismodelle neben physikbasierten Systemen erforscht.
Quelle: Microsoft Research — Original
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