Kohlenstoffarme Computerplattform aus alten Smartphones
Google/DeepMind
University of California San Diego
Forschende der UC San Diego bauen mit Unterstützung von Google eine Computerplattform aus ausgemusterten Smartphones. Durch das Herauslösen der Hauptplatinen aus alten Telefonen und deren Clusterung streben sie die Schaffung eines kostengünstigen, kohlenstoffarmen Rechenzentrums unter Verwendung von 2.000 Pixel-Telefonen an. Dieser Ansatz reduziert den grauen Kohlestoff, indem Hardware wiederverwendet wird, die sonst entsorgt würde.
Forscher der University of California San Diego entwickeln mit Unterstützung von Google eine Telefoncluster-Computing-Plattform, die ausgemusterte Smartphones zu einer universell einsetzbaren Rechenressource umfunktioniert. Dazu werden die Hauptplatinen aus alten Telefonen entfernt (die die zentrale Rechenfunktionalität enthalten und etwa 50 % des grauen CO2-Fußabdrucks ausmachen) und in Gruppen von 25-50 Geräten geclustert, die zusammen die Leistung eines modernen Servers erreichen. Die Telefone laufen mit einem universellen Linux-Betriebssystem anstelle von Android, und die Aufgaben werden mit Kubernetes orchestriert. Die Universität plant, ein Rechenzentrum mit 2.000 Telefonen auf Basis von Pixel-Smartphones zu betreiben, das hunderten von Studierenden und Forschenden Cloud-Computing ermöglicht und den Bedarf an neuer Hardware reduziert. Erste Tests zeigen, dass ein Cluster mit 20 Telefonen die Bewertung für eine Klasse von über 75 Studierenden mit Latenzen unterhalb der AWS t3.micro-Instanz bewältigen kann. Das vollständige System soll im Herbst 2026 in Betrieb gehen.
Quelle: Google Research —
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