LinkedIn führt Button „Seems like AI slop“ für Meldungen von minderwertigem Inhalt ein
OpenAI
LinkedIn hat einen Button „Seems like AI slop“ eingeführt, um minderwertige, von KI erstellte Beiträge zu melden. Die Plattform implementiert neue Klassifikatoren, um solche Inhalte zu erkennen, und wird deren Verbreitung einschränken. Dies ist Teil der Bemühungen gegen die massenhafte Erstellung von inhaltslosem KI-Inhalt, der soziale Netzwerke überflutet hat.
LinkedIn hat die Einführung einer Schaltfläche mit der Aufschrift „Sieht aus wie KI-Müll“ angekündigt, über die Nutzer minderwertige Beiträge melden können, die mit künstlicher Intelligenz erstellt wurden. Der Begriff „AI Slop“ bezeichnet digitalen Content von geringer Qualität, der massenhaft mithilfe von KI produziert wird, und wurde bereits in das Wörterbuch von Merriam-Webster sowie in den Leitfaden der Associated Press aufgenommen. Laut einer Studie von Originality.ai sind wahrscheinlich 81 Prozent der langen Beiträge auf LinkedIn von KI erstellt. Hyari Srinivasan, Produktchef bei LinkedIn, erklärte, dass die Plattform in automatisierten Schutz investiere, insbesondere bei Kommentaren, und neue Klassifikatoren einführe, um minderwertige Inhalte zu erkennen. Er betonte, dass nicht alle KI-Inhalte „Müll“ seien und dass das Feedback der Nutzer wertvoll sei. Beiträge, die als KI-Müll markiert wurden, erhalten eine geringere Reichweite, und Nutzer sehen weniger solcher Beiträge in ihrem Feed. LinkedIn zieht KI-Müll aufgrund der „Hustle-Kultur“ und der Belohnung für häufige Beiträge zum Thema Führung an. Auch andere Plattformen wie Substack kämpfen dagegen an: Substack hat eine Partnerschaft mit dem KI-Detektor Panagram gestartet. Trotz der Bemühungen könnte KI-Müll im Internet bestehen bleiben, aber die Plattformen ergreifen Maßnahmen, um seine Verbreitung einzudämmen.
Quelle: ZDNet AI —
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