KI verändert den Freelance-Markt: Nachfrage nach Textern sinkt um 33 %, Interesse an KI-Videoerstellern fast verdoppelt
Generative künstliche Intelligenz hat die Nachfrage nach Freelance-Spezialisten neu verteilt: Die Nachfrage nach Textern sank um 33 %, nach Übersetzern um 19 %, während die Nachfrage nach KI-Videoerstellung um 329 % stieg. Die Nachfrage nach Routinetätigkeiten nahm ab, während die Nachfrage nach Expertenarbeit mit KI wuchs.
Eine Studie der ZeroCoder University für die Jahre 2015 bis 2026 hat gezeigt, dass generative KI die Nachfrage nach Freelance-Spezialisten nicht vernichtet, sondern umverteilt hat. Der Effekt wird als „Sanduhr“ beschrieben: Aufträge konzentrieren sich auf günstige Standardaufgaben und teure Expertenarbeit, während das mittlere Segment schrumpft. Von November 2022 bis Februar 2024 ist die Nachfrage nach schriftlichen Texten um 33% gesunken, nach Übersetzern um 19% und nach Kundensupport um 16%. Gestiegen ist die Nachfrage nach Videobearbeitung (+39%), Entwicklung (+4-6%) und Design (+8-10%). Die aggregierte Nachfrage nach KI-Fähigkeiten stieg im Jahr 2025 um 109% im Jahresvergleich, insbesondere bei der Erstellung von KI-Videos (+329%), der Integration neuronaler Netze (+178%) und der Datenannotation (+154%). Auf den Plattformen Fiverr und Upwork ist die Zahl der aktiven Käufer gesunken, aber die durchschnittlichen Ausgaben stiegen: bei Fiverr von 170 auf 342 Dollar, der Umsatz von Upwork erreichte mit 787,8 Millionen Dollar einen Rekord. Fiverr reduzierte seine Belegschaft um 30% und begann, sich als KI-native Firma zu entwickeln.
Quelle: Rusbase (RB.RU) —
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