KI-Sicherheit 🇩🇪 02.08.2026 14:01

Wenige KI-entdeckte Schwachstellen werden tatsächlich ausgenutzt, so die Analyse von VulnCheck

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VulnCheck hat untersucht, wie oft sicherheitsrelevante Schwachstellen, die mittels künstlicher Intelligenz entdeckt wurden, tatsächlich ausgenutzt werden. Von 1.061 solcher Schwachstellen in der ersten Jahreshälfte 2026 wurden nur 14 (1,3 Prozent) durch bestätigte Angriffe ausgenutzt – eine ähnliche Rate wie bei allen Schwachstellen. Allerdings erfolgt die Ausnutzung schneller: Die durchschnittliche Zeit von der Offenlegung bis zum ersten Angriff sank von 120 auf 80 Tage.
VulnCheck hat gezählt, wie oft Sicherheitslücken, die von KI entdeckt wurden, tatsächlich angegriffen werden. Patrick Garrity berichtet, dass es in der ersten Hälfte des Jahres 2026 1.061 Schwachstellen aus KI-gestützter Suche gab, von denen 14 (1,3 Prozent) bestätigte Angriffe aufwiesen – das entspricht der Rate für alle anderen Sicherheitslücken. Bei Anthropics Projekt Glasswing führten über 23.000 Funde zu 126 veröffentlichten Einträgen und einem bestätigten Angriff. Trotzdem erfolgt die Ausnutzung schneller: Die durchschnittliche Zeit zwischen Veröffentlichung und erstem bestätigten Angriff beträgt jetzt 80 Tage, gegenüber 120 im Vorjahr. Etwa 200 Schwachstellen wurden innerhalb eines Monats angegriffen, obwohl mittlerweile deutlich mehr Sicherheitslücken gemeldet werden als zuvor. Web-Content-Management-Systeme sind am stärksten betroffen und machen ein Drittel der Fälle aus. Garrity nennt auch KI-Produkte selbst als neue Angriffsfläche, darunter Werkzeuge für den Modellbau und Schnittstellen für Agenten. Die schiere Anzahl der Funde sagt wenig über das tatsächliche Risiko aus.
Quelle: The Decoder (DE) — Original
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