Geschäft & Markt 🇺🇸 31.07.2026 02:02

Investoren lieben KI – solange Sie ein Cloud-Anbieter sind

Amazon/AWSAmazon/AWS
Amazon übertraf im zweiten Quartal die Erwartungen, angetrieben durch ein Umsatzwachstum von 37 % bei AWS trotz massiver Investitionsausgaben. Investoren bevorzugen Cloud-Anbieter wie Amazon, Microsoft und Google, während KI-Labore und Start-ups mit Skepsis konfrontiert werden.
Amazon hat am Donnerstag besser als erwartete Quartalszahlen für das zweite Quartal vorgelegt: Der Nettoumsatz stieg um 20 %, und die AWS-Einnahmen legten im Jahresvergleich um 37 % auf 42 Milliarden US-Dollar zu. Das Unternehmen gab im vergangenen Geschäftsjahr 173 Milliarden US-Dollar für Sachanlagen und Ausrüstung aus, darunter GPUs und Rechenzentrumsinfrastruktur, und hob seine Prognose für Investitionsausgaben (Capex) im Jahr 2026 auf 220 Milliarden US-Dollar an, obwohl es dafür seine Barreserven anzapfte. CEO Andy Jassy erklärte, dass AWS und Amazon Bedrock auch ohne ein sogenanntes „Frontier-Modell“ erfolgreich sein könnten, und betonte, dass kein einzelnes Modell dominieren werde. Amazon investiert zudem in eigene Chips wie Trainium und Graviton. Dieser Trend spiegelt sich auch bei Microsoft und Google wider, deren Aktien nach starken Cloud-Ergebnissen zulegten, während die Aktien von Meta um 8 % fielen, da das Unternehmen hohe Investitionsausgaben ohne klare KI-Einnahmen verzeichnete. Derzeit betrachten Anleger Cloud-Hosts als den zuverlässigsten Teil des KI-Stacks, doch diese Einnahmen hängen von nachhaltigen Ausgaben der KI-Labore und ihrer Kunden ab.
Quelle: TechCrunch AI — Original
Unsere früheren Beiträge zu diesem Thema ↓
Aktuelle Nachrichten