Intel stellt 15-Jahres-Umsatzwachstumsrekord im Zuge des KI-Booms auf
Intel Corporation
Intel meldete besser als erwartete Quartalsergebnisse, mit einem Umsatzanstieg von 25 Prozent auf 16,1 Milliarden US-Dollar, dem schnellsten Wachstum seit 2011. Das Serversegment wuchs um 59 Prozent, während die Auftragsfertigungssparte Intel Foundry den Umsatz um 30,5 Prozent steigerte. Das Unternehmen erwartet weiteres Wachstum und prognostiziert für das dritte Quartal einen Umsatz über den Analystenschätzungen.
Intel hat Quartalsergebnisse vorgelegt, die die Erwartungen der Investoren übertroffen haben: Der Umsatz im zweiten Quartal stieg um 25 Prozent auf 16,1 Milliarden US-Dollar und stellte damit einen 15-Jahres-Rekord bei der Wachstumsrate auf. Haupttreiber war das Server-Segment, dessen Umsatz um 59 Prozent auf 6,26 Milliarden US-Dollar anzog. Auch das Client-Geschäft legte um 12,8 Prozent auf 8,9 Milliarden US-Dollar zu, vor allem aufgrund gestiegener Durchschnittspreise. Die Auftragsfertigungssparte Intel Foundry steigerte den Umsatz um 30,5 Prozent auf 5,8 Milliarden US-Dollar, obwohl die operativen Verluste aufgrund der Kosten für die Ausstattung der Fabriken bei 2,1 Milliarden US-Dollar lagen. Chief Executive Officer Lip-Bu Tan betonte, dass die Gewinnmarge 40,4 Prozent erreicht habe, was fast 13 Prozentpunkte über dem Vorjahreswert liege. Für das laufende Quartal prognostiziert Intel einen Umsatz zwischen 15,8 und 16,8 Milliarden US-Dollar und liegt damit über den Analystenerwartungen von 15,1 Milliarden US-Dollar. Das Unternehmen hat zehn langfristige Verträge über die Lieferung von Server-Prozessoren mit Laufzeiten von drei bis fünf Jahren abgeschlossen. Im Client-Segment wird mit einem stabilen Umsatz gerechnet, doch das Wachstum des PC-Marktes werde durch den Speichermangel behindert. Die Investitionsausgaben wurden von 18 Milliarden auf mindestens 20 Milliarden US-Dollar erhöht. Intel hat mit der Pilotfertigung auf Basis der Technologie Intel 18A-P begonnen, die Massenproduktion mit Intel 14A ist für 2028 geplant. Trotz des Umsatzwachstums schloss das Unternehmen das zweite Quartal aufgrund der Folgen einer Vereinbarung mit der US-Regierung mit einem Verlust von 11 Milliarden US-Dollar ab.
Quelle: 3DNews —
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