Versteckter Wurm zielt auf KI-Infrastruktur ab und versteckt sich in den toten Winkeln der Opfer
CrowdStrike
Forscher von CrowdStrike haben einen Wurm entdeckt, der auf Software-Lieferketten für Künstliche Intelligenz abzielt, Anmeldedaten stiehlt und Daten zerstört, während er legitime Aktionen nachahmt. Die Schadsoftware nutzt blinde Flecken in KI-Entwicklungspipelines aus, was die Erkennung aufgrund von Telemetrie-Überlappungen extrem schwierig macht.
Das Cybersicherheitsunternehmen CrowdStrike hat bei der Untersuchung von Angriffen auf die Lieferkette von KI-Software einen Wurm identifiziert, der aktiv KI-Infrastrukturen angreift. Die Schadsoftware agiert in Phasen, beginnend mit der Aufklärung, gefolgt vom Diebstahl von Zugriffstoken, kryptografischen Schlüsseln und npm-Token, um tieferen Zugang zu erlangen. Letztlich kann sie einen 'Todes-Schalter' auslösen, um Dateien zu zerstören oder legitimen Zugriff zu blockieren. Das Verhalten des Wurms ähnelt stark legitimer Automatisierung in der Codeentwicklung, was die Erkennung zu einer 'Nadel im Nadelhaufen'-Herausforderung macht. Die Angreifer fügen Zeitverzögerungen von Stunden oder Tagen ein, um der Erkennung weiter zu entgehen. CrowdStrike hat die Aktivität keinem spezifischen Akteur zugeordnet, stellt jedoch fest, dass sie breitere Trends widerspiegelt, die bei Gruppen wie TeamPCP und nordkoreanischen Akteuren zu beobachten sind, die die KI-Lieferkette angreifen. Das Unternehmen betont die Notwendigkeit struktureller Lösungen, da KI-Code-Agenten zum Standard werden.
Quelle: Wired AI —
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