Google nutzte KI-Agenten, um 1.072 Chrome-Sicherheitsfehler in 60 Tagen zu finden und zu beheben
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Das Chrome-Sicherheitsteam von Google setzte KI-Agenten, darunter Tools auf Basis von Gemini, ein, um 1.072 Sicherheitsfehler in zwei Chrome-Versionen zu finden und zu beheben – mehr als in den vorherigen 23 Meilensteinen insgesamt behoben wurden. Der KI-Workflow sparte monatlich hunderte Stunden an Entwicklerzeit, verdeutlicht aber auch ein eskalierendes Wettrüsten, da Angreifer ähnliche KI einsetzen können.
Das Chrome-Sicherheitsteam von Google hat in einem Blogbeitrag detailliert beschrieben, wie es KI-Agenten einsetzt, um die Erkennung von Schwachstellen, die Triage und das Patchen zu verbessern. In den Meilensteinen M149 und M150 fand und behob die KI 1.072 Fehler – mehr als in den vorherigen 23 Meilensteinen zusammen behoben wurden. Der KI-Workflow umfasst eine vierschrittige Triage-Operation: Rauschen filtern, Bugs reproduzieren, Berichte mit Metadaten anreichern und an menschliche Entwickler übergeben. Zusätzlich nutzt ein Multiagenten-Workflow einen Fix-Agenten und einen Kritik-Agenten, um Kandidaten für Behebungen zu generieren und zu bewerten, gefolgt von Testschreiber-Agenten, die Chrome auf unterstützten Plattformen ausführen. Dieser Prozess spart Entwicklern pro Monat Wochen an Zeit. Ein konkretes Beispiel: Gemini fand eine Sandbox-Escape-Schwachstelle in Chrome, die seit 2013 bestand und über ein Jahrzehnt lang Test-Suiten bestanden hatte. Google arbeitet außerdem daran, die Bereitstellung von Patches zu beschleunigen, mit einem zweiwöchigen Veröffentlichungsrhythmus und möglicherweise zwei Sicherheitsupdates pro Woche, sowie dynamischem Patchen, um Neustarts zu minimieren. Die Auswirkungen sind erheblich: KI beschleunigt sowohl Angriff als auch Verteidigung, was zu einem schnelleren Wettrüsten führt, in dem sich Code in einem Tempo entwickelt, das Jahre auf Monate komprimiert.
Quelle: ZDNet AI —
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