MediengenerierungForschung 🇺🇸 27.07.2026 15:05

Google führt Auto Frame ein: Neuronales Netz ändert Bildperspektive nachträglich

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Google Research und Google DeepMind haben die Auto-Frame-Funktion in Google Fotos veröffentlicht, die mithilfe künstlicher Intelligenz die Perspektive und den Winkel eines bereits aufgenommenen Fotos ändert. Die Technologie wandelt das Bild in eine 3D-Szene um, passt die Kameraposition an und füllt verdeckte Bereiche aus, während die Authentizität erhalten bleibt.
Google Research hat gemeinsam mit Google DeepMind eine neue Methode zur Bildbearbeitung angekündigt, die bereits in der Funktion "Auto Frame" in Google Photos verfügbar ist. Nutzer können den Blickwinkel einer Aufnahme nach der Erstellung ändern: zum Beispiel die Kamera drehen, um einen anderen Teil des Gesichts freizulegen, oder Verzerrungen durch ein Weitwinkelobjektiv korrigieren. Im Gegensatz zu herkömmlichem Zuschneiden oder Zoomen, die die Perspektive nicht verändern, interpretiert der neue Ansatz das Foto als dreidimensionale Szene und verändert automatisch die Position der virtuellen Kamera darin. Die Methode besteht aus zwei Schritten: Zunächst schätzt ein neuronales Netz eine 3D-Punktkarte sowie die Parameter der ursprünglichen Kamera (einschließlich der Brennweite). Anschließend erzeugt es mithilfe klassischen 3D-Renderings ein Bild mit den neuen Parametern, und ein generatives Diffusionsmodell ergänzt Bereiche, die im Original nicht sichtbar waren. Für die vollständige Automatisierung werden Machine-Learning-Modelle eingesetzt, die die Position und Ausrichtung von Gesichtern bestimmen – besonders nützlich für Porträts. Die Funktion ist in Google Photos im Rahmen von "Auto Frame" für Fotos mit Menschen verfügbar. Der Nutzer erhält eine zweite Bildvariante mit automatisch korrigiertem Blickwinkel.
Quelle: Google Research — Original
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