Google ermöglicht Entfernen sichtbarer Wasserzeichen aus KI-generierten Inhalten
Google/DeepMind
Google erlaubt Nutzern nun, sichtbare Wasserzeichen aus KI-generierten Bildern, Videos und Liedern zu entfernen, ohne das unsichtbare SynthID-Wasserzeichen und C2PA-Metadaten zu beeinträchtigen. Der Schalter, verfügbar in Gemini und Flow, zielt darauf ab, kreative Kontrolle und Sicherheit in Einklang zu bringen. Google stellt auch eine Bibliothek namens Credentio als Open Source bereit, um lokale Validierungsmechanismen einzubetten. Dies folgt auf den Schritt von Anthropic, die Ausgaben von Claude zur Einhaltung der EU-Vorschriften zu kennzeichnen.
Google hat am Freitag angekündigt, dass Nutzer das sichtbare Wasserzeichen aus seinen KI-Generierungen, einschließlich Bildern, Videos und Liedern, entfernen können, aber präzisiert, dass dies das unsichtbare SynthID-Wasserzeichen und die Metadaten im Zusammenhang mit dem C2PA-Standard nicht betrifft. Josh Woodward, Vizepräsident für Gemini, erklärte in einem Beitrag auf X, dass der Schalter für die Modelle Nano Banana, Omni und Lyria verfügbar sein wird und in den Einstellungen unter „Media Watermark“ in Gemini und im Video-Editor Flow von Google zu finden ist, mit Unterstützung für die Suche in Kürze. Die Änderung spiegelt einen sich entwickelnden Ansatz zur Kennzeichnung KI-generierter Medien wider, da sichtbare Wasserzeichen Inhalte für professionelle und kreative Arbeiten weniger nützlich machen können, aber die Notwendigkeit, KI-generierte Inhalte zu identifizieren, bleibt bestehen. Woodward erklärte, dass man einen Ausgleich zwischen kreativer Kontrolle und Sicherheit schaffe: Während sichtbare Wasserzeichen nun optional seien, würden unsichtbare SynthID-Wasserzeichen und C2PA-Metadaten weiterhin für Transparenz verwendet, sodass Nutzer mithilfe von Gemini oder der Suche immer noch überprüfen können, ob ein Bild KI-generiert wurde. Die Funktion wird in den kommenden Tagen eingeführt. Darüber hinaus macht Google eine neue Bibliothek namens Credentio als Open Source verfügbar, um Entwicklern die Integration eines lokalen Validierungsmechanismus in ihre Apps zu ermöglichen. Dies geschieht im Anschluss an den kontrovers diskutierten Schritt von Anthropic, ein Wasserzeichen in von Claude generierten Texten und Dateien einzufügen, um den EU-Vorschriften zu entsprechen.
Quelle: TechCrunch AI —
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