Freitag: VPN-Betrug mit Chrome-Plugins, Vergleich brandneuer KI-Modelle
Google/DeepMind
OpenAI
DeepSeek
Anthropic
Cerebras Systems
Eine Sicherheitsfirma fand über 500 betrügerische Browser-Erweiterungen im Chrome Web Store, die angeblich Internetblockaden per VPN umgehen sollten, aber Daten leaken konnten. Unterdessen veröffentlichten KI-Anbieter neue Modelle: Google stellte Gemini 3.7 Flash vor, OpenAI beschleunigte GPT-5.6 Sol mit Cerebras-Hardware, und DeepSeek machte V4-Pro allgemein verfügbar. Taiwans jährliche Krisenübung umfasste erstmals Internetsperren, wodurch mobiles Internet für eine halbe Stunde fast unbrauchbar war.
Die IT-Sicherheitsfirma Socks hat über 500 betrügerische Browser-Erweiterungen im Chrome Web Store entdeckt, die über VPN Internet sperren umgehen sollen, aber auch Daten leaken könnten. Laut Socks haben 15 zuvor identifizierte Herausgeber immer noch 250 Plugins im Chrome Web Store gelistet, wobei einige dieselben IP-Adressen verwenden. Google hat nur teilweise reagiert und lässt die Herausgeber weitermachen. Im KI-Bereich hat Google Gemini 3.7 Flash veröffentlicht, das als sein leistungsstärkstes Flash-Modell für Codierung und Agentenaufgaben gilt, aber Benchmarks gegen Claude Sonnet 5, GPT-5.6 Terra und Muse Spark 1.2 zeigen gemischte Ergebnisse. Cerebras und OpenAI haben die neue Service-Stufe 'Ultrafast' für GPT-5.6 Sol eingeführt, die bis zu 14-mal schnellere Antworten durch Hardware-Beschleunigung bietet. DeepSeek hat V4-Pro allgemein verfügbar gemacht und verspricht produktivere Agenten. Im Rahmen jährlicher Luftverteidigungsübungen hat Taiwan das mobile Internet für eine halbe Stunde abgeschaltet, um Netzwerkstörungen im Falle eines Angriffs zu simulieren, wodurch mobiles Internet von 14:30 bis 15:00 Uhr praktisch unbrauchbar war, Websites nicht erreichbar waren und Messaging-Dienste langsam liefen.
Quelle: Heise online —
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