Hardware & InferenzGeschäft & Markt 🇺🇸 27.07.2026 16:02

Ehemaliger NASA-Roboterleiter erklärt, wie Weltraum-Rechenzentren für KI funktionieren könnten

SpaceXSpaceX Blue OriginBlue Origin NASANASA
Dr. Robert Ambrose, ehemaliger Leiter der Abteilung für Software, Robotik und Simulation der NASA, glaubt, dass Rechenzentren im Orbit die Energieverbrauchs- und Umweltprobleme terrestrischer Rechenzentren lösen könnten. Allerdings sind Starts weiterhin teuer, und die Wartung würde Roboter und prädiktive Analytik erfordern.
Der frühere NASA-Roboterchef Dr. Robert Ambrose prognostiziert, dass in naher Zukunft ein Teil der Rechenlast und Daten in Weltraum-Rechenzentren verarbeitet werden wird. Seiner Meinung nach können orbitale Rechenzentren Energie aus Solarmodulen beziehen und Wärme ins Weltall abgeben, ohne Ressourcen der Erde zu verbrauchen. Bereits heute werden Satellitenüberwachungsdaten direkt im Orbit verarbeitet. Die größten Herausforderungen sind die hohen Startkosten (derzeit 2.900 Dollar pro Kilogramm bei SpaceX, die unter 500 Dollar fallen müssen) und die Wartung. Ambrose merkt an, dass neue Schwerlastraketen von SpaceX und Blue Origin die Kosten senken könnten. Für Reparaturen im Orbit werden Roboter und prädiktive Analysen ähnlich wie bei der ISS-Wartung benötigt: Austausch von Komponenten, bevor sie ausfallen, basierend auf Lebensdauerdaten. Kommunikationsverzögerungen werden für den geostationären Orbit (300 km) kein Problem sein, aber die Platzierung von Rechenzentren auf dem Mond würde eine Verzögerung von 1,6 Sekunden mit sich bringen. Große Unternehmen werden wahrscheinlich ihre eigenen Backup-Rechenzentren im Weltraum unterhalten, die gegen irdische Katastrophen resistent sind.
Quelle: ZDNet AI — Original
Unsere früheren Beiträge zu diesem Thema ↓
Aktuelle Nachrichten