Gespräch am Kamin mit Cat Wu und Thariq Shihipar vom Claude Code Team
Anthropic
Im Gespräch diskutierten sie, wie Claude Code, Claude Tag und Fable die Entwicklung verändern: Claude Tag schließt 65% der Pull Requests für das Produktteam von Anthropic, und der System-Prompt von Claude Code wurde für neue Modelle um 80% reduziert. Die Entwickler sprachen über die Verlagerung der Fähigkeiten von Ingenieuren hin zu Geschäftssinn, den Vorteil des Neuschreibens von Code und wie internes „Dogfooding“ hilft, Funktionen basierend auf Benutzerbindung auszuwählen.
Auf der AI Engineer World’s Fair sprach Simon Willison mit Cat Wu und Thariq Shihipar vom Claude Code-Team. Sie berichteten, dass Claude Tag, eine neue Slack-Erweiterung für die Zusammenarbeit, bereits 65 Prozent aller Pull Requests in der Produktentwicklung bei Anthropic abschließt. Dank neuer Modelle wie Fable 5 konnte der System-Prompt von Claude Code um 80 Prozent reduziert werden, und Verbotslisten („Tu nicht X“) verschlechtern mittlerweile die Qualität. Die Entwickler beobachten, dass Ingenieure zunehmend Routineaufgaben an KI delegieren und sich auf Produkt und Geschäftssinn konzentrieren. Thariq merkte an, dass das Umschreiben von Code mittlerweile eine gute Praxis und kein Tabu mehr sei – so wurde beispielsweise Bun in Rust neu geschrieben. Claude Tag agiert proaktiv: Es überwacht Kanäle, merkt sich Präferenzen und kann selbstständig Fehler beheben. Für Nicht-Programmierer dient es als firmeninternes Suchtool: Das Marketing nutzt es für Fragen zu Features. Das Team trifft Feature-Entscheidungen auf Basis interner „Dogfooding“-Ergebnisse: Zuerst wird innerhalb von Anthropic gestartet, die Bindung aktiver Nutzer beobachtet und erst dann extern veröffentlicht.
Quelle: Simon Willison —
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