Fields-Medaille-Gewinner warnt vor "Omnicide-Ereignissen" durch KI und tritt OpenAI bei
OpenAI
DeepMind
Der Fields-Medaille-Gewinner Jacob Tsimerman wechselt zu OpenAI, um an KI-Sicherheit zu arbeiten. Er warnt, dass KI zu "Omnicide-Ereignissen" beitragen könnte – Szenarien, in denen KI zur Auslöschung der Menschheit beitragen könnte. Er glaubt außerdem, dass KI bald besser als Menschen in der mathematischen Forschung sein wird. Der ehemalige DeepMind-CEO Demis Hassabis merkte an, dass KI noch keine grundlegenden mathematischen Probleme wie die Millennium-Preisprobleme gelöst hat, sieht aber keinen Grund, warum sie das in Zukunft nicht tun sollte.
Jacob Tsimerman, ein Zahlentheoretiker an der Universität Toronto und kürzlich mit der Fields-Medaille ausgezeichnet, gab bekannt, dass er zu OpenAI stößt, um an KI-Sicherheit zu arbeiten. In einem Interview beschrieb er KI als eine äußerst transformative Technologie und forderte deutlich mehr Investitionen in KI-Sicherheit. Er argumentierte, dass Mathematiker einen bedeutenden Beitrag leisten können, da KI derzeit empirisch arbeitet und es kaum Garantien dafür gibt, wie ihre Systeme funktionieren. Tsimerman verfasste außerdem ein Papier über sogenannte 'Omnicid-Ereignisse', Szenarien, in denen KI zur Auslöschung der Menschheit beitragen könnte, eine Position, die unter Experten umstritten ist. Er erklärte, dass Panik nicht die angemessene Reaktion sei, aber die Risiken müssten ehrlich betrachtet werden, und er ist überzeugt, dass KI bald den Menschen in der mathematischen Forschung übertreffen wird. Der ehemalige DeepMind-CEO Demis Hassabis kommentierte ebenfalls die jüngsten KI-Fortschritte in der Mathematik und betrachtete sie als Fortschritt, aber noch nicht als grundlegenden Durchbruch wie DeepMinds AlphaGo 'Move 37'. Er sagte, dass KI für einen solchen Durchbruch grundlegende Probleme wie die Millennium-Probleme lösen müsste, was OpenAIs neues Modell Astra bisher nicht geschafft hat. Hassabis fügte hinzu, dass er keinen Grund sehe, warum es nicht passieren sollte.
Quelle: The Decoder (DE) —
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