EU führt ab 2. August neue Transparenzpflichten für KI im Rahmen des KI-Gesetzes ein
Die Europäische Kommission hat angekündigt, ab dem 2. August die Bestimmungen des KI-Gesetzes anzuwenden, die neue Transparenzpflichten für KI-Systeme einführen. Dazu gehören die verpflichtende Information der Nutzer über die Interaktion mit KI, die Kennzeichnung von Deepfakes sowie maschinenlesbare Kennzeichnungen für KI-generierte Inhalte.
Die Europäische Kommission gab am 31. Juli bekannt, dass ihr AI-Büro ab dem 2. August zusammen mit den nationalen Behörden die Bestimmungen des AI Acts anwenden wird. Die neuen Transparenzanforderungen treten in Kraft und verlangen von bestimmten KI-Systemen, die Nutzer klar darüber zu informieren, wenn sie mit KI interagieren und ob Inhalte von KI generiert oder verändert wurden. Nach den neuen Regeln müssen interaktive KI-Systeme wie Chatbots klar angeben, dass sie KI sind und kein Mensch. Deepfakes von Bildern, Videos und Audiodateien, die mit KI erstellt oder bearbeitet wurden, müssen gekennzeichnet werden, und Inhalte, die von KI generiert oder verändert wurden, müssen maschinenlesbare Etiketten zur Identifizierung und Nachverfolgung erhalten. Die EU-Kommission erklärte, dass diese Maßnahmen darauf abzielen, Täuschung und Manipulation zu verringern, der Öffentlichkeit zu helfen, fundiertere Entscheidungen zu treffen, und den Unternehmen klarere Anforderungen und Umsetzungswege zu bieten.
Quelle: 36Kr —
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