Keine Chance für Betrüger: Claude erhält ein unsichtbares Wasserzeichen
Anthropic
Anthropic integriert ein unsichtbares Wasserzeichen in von Claude generierte Texte, um Betrug zu verhindern und ein EU-Gesetz einzuhalten. Das Wasserzeichen, verfügbar ab dem 2. August, beeinträchtigt die Lesbarkeit nicht und wird weltweit angewendet, obwohl starke Bearbeitung es weiterhin entfernen kann.
Anthropic fügt den von seinen Claude-Modellen erzeugten Texten ein unsichtbares Wasserzeichen hinzu, um es schwerer zu machen, KI-generierte Inhalte als eigene auszugeben. Das Wasserzeichen wird die Bedeutung oder Lesbarkeit des Textes nicht verändern, bleibt aber beim Kopieren und Einfügen als unsichtbarer Marker erhalten. Dieser Schritt zielt auch darauf ab, Diebstahl oder Kopieren von Werken zu verhindern und entspricht einer EU-Verordnung, die mehr Transparenz bei der Nutzung von KI verlangt. Claude-Modelle, die ab dem 2. August veröffentlicht werden, unterstützen die Kennzeichnung von Anfang an, und Anthropic arbeitet daran, sie auch in ältere Modelle zu integrieren. Die Kennzeichnung gilt weltweit für alle von Claude generierten Inhalte. Anthropic räumt jedoch ein, dass umfangreiche Bearbeitungen, Umformulierungen, Übersetzungen oder die Vermischung von KI-Inhalten mit anderen Texten das Wasserzeichen unerkennbar machen können. Die Nachricht hebt auch die weit verbreitete Nutzung von KI-Tools in Bildung und Verlagswesen hervor und zitiert eine BoD-Umfrage, bei der 52 Prozent der Autoren KI nutzen, sowie eine Umfrage aus Darmstadt, bei der 92 Prozent der Studierenden KI-Tools verwenden. Eine Studie des Center for Universal Education warnt davor, dass KI Bildungsprozesse untergraben kann, und 65 Prozent der befragten Studierenden befürchten, dass KI ihre kognitiven Fähigkeiten schwächen könnte. Einige Institutionen, wie dänische Schulen und die University of Chicago Law School, ergreifen zusätzliche Maßnahmen wie mündliche Prüfungen und Laptop-Verbote, um eigenständiges Denken zu fördern.
Quelle: t3n —
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