Chinesische KI spaltet das Weiße Haus, Anthropic zahlt Rekord-Urheberrechtsvergleich
Moonshot AI
Anthropic
OpenAI
Google/DeepMind
Die Veröffentlichung von Kimi K3, einem kostenlosen Open-Source-Modell des chinesischen Unternehmens Moonshot AI, hat die Trump-Administration gespalten: Einige Berater fordern Beschränkungen, andere befürchten wirtschaftliche Nachteile. Ein Gericht genehmigte unterdessen einen Rekordvergleich in Höhe von 1,5 Milliarden US-Dollar von Anthropic in einem Rechtsstreit, in dem behauptet wurde, dass für das Training von Claude urheberrechtlich geschütztes Material verwendet wurde.
Die Veröffentlichung des kostenlosen Open-Source-Modells Kimi K3 durch das chinesische Unternehmen Moonshot AI hat unter den KI-Beratern von US-Präsident Donald Trump für Zwietracht gesorgt. Mehrere ehemalige und derzeitige Berater tauschten öffentlich Beleidigungen aus: David Sachs bezeichnete die Modelle von Anthropic als „lobotomisiert“ und „politisch korrekt“, während Emil Michael vom Pentagon den Leiter der strategischen Zukunftsabteilung von OpenAI als „Dorfdeppen höchsten Grades“ titulierte. Grund für die Uneinigkeit ist die fehlende Einigung darüber, was man in Bezug auf Kimi K3 unternehmen soll, das angeblich mit kostenpflichtigen Modellen von OpenAI und Anthropic in puncto Intelligenz mithalten kann. Jede neue intelligente, kostenlose chinesische KI verringert den Anreiz für Amerikaner, für westliche Modelle zu bezahlen, und schafft wirtschaftliche und politische Probleme für den Präsidenten. Unterdessen hat ein Gericht den Rekordvergleich von Anthropic in Höhe von 1,5 Milliarden Dollar in einem Urheberrechtsverletzungsprozess genehmigt: Die Kläger argumentierten, dass das Unternehmen urheberrechtlich geschützte Werke verwendet habe, um sein Modell Claude zu trainieren. Dies ist die größte bekannte Urheberrechtszahlung der Geschichte, obwohl viele Autoren und Kreative sie nicht als Sieg betrachten. Darüber hinaus erwägt die Trump-Regierung ein Verbot chinesischer KI-Modelle, während China selbst darüber nachdenkt, die Exportkontrollen für Modelle und Chips zu verschärfen.
Quelle: MIT Technology Review —
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