Geschäft & Markt 🇩🇪 13.08.2026 13:02

Apple erwägt Kauf von Inhalten von Verlagen für Siri-KI

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Apple hat Verhandlungen mit großen Verlagen aufgenommen, um Inhalte für seinen verbesserten Siri-KI-Chatbot zu lizenzieren. Das Unternehmen hofft, die Inhalte zu nutzen, um auf Anfrage aktuelle Nachrichten und Informationen bereitzustellen, mit einem flexiblen Auszahlungsmodell basierend auf der Nutzung. Das Budget für diese Zahlungen soll im neunstelligen Bereich liegen.
Apple hat Verhandlungen mit großen Verlagen aufgenommen, um Inhalte für seinen verbesserten Chatbot Siri AI zu kaufen, mit dem Ziel, dem KI-System zu ermöglichen, aktuelle Nachrichten und Informationen zu verbreiten, wie das Wall Street Journal berichtet. Die Gespräche betreffen mehrjährige "Inhaltsverträge", die es Siri AI erlauben würden, relevante Informationen auf Anfrage auszugeben. Apples Idee ist ein "variables Verteilungsmodell", bei dem das Geld je nach Anzahl der Anfragen fließt, wobei das Budget für Zahlungen "im neunstelligen Bereich" liegt. Weder Apple noch die beteiligten Verlage haben sich öffentlich geäußert. Dieses Modell würde bestehenden Vereinbarungen zwischen großen KI-Unternehmen und Nachrichtenagenturen widersprechen, die typischerweise garantierte Zahlungen verwenden, nicht ein "Pay-as-you-go"-Modell. Der Hauptvorteil für Verlage wäre jedoch die massive Steigerung der Nutzung von Siri AI, die Apple erwartet, mit über drei Milliarden verkauften iPhones bis zum letzten Jahr. Apple hat zuvor Verträge mit Verlagen für seinen News+ Service abgeschlossen, aber einige Unternehmen, darunter das Wall Street Journal, schränkten Angebote ein oder zogen sich ganz zurück. Im Gegensatz dazu hat der Springer-Verlag ("Welt", "Bild") 2023 einen Vertrag mit OpenAI unterzeichnet. Es ist noch unklar, wie Siri AI Informationen von Verlagen präsentieren wird, obwohl Apple eigene Suchroboter für Webinhalte hat. Die neue Siri soll im September mit iOS 27 und macOS 27 auf den Markt kommen, zunächst nur auf Englisch, und europäische Nutzer könnten aus regulatorischen Gründen ausgeschlossen sein. Das Wall Street Journal hat nicht angegeben, mit welchen Verlagen Apple verhandelt oder wie weit die Gespräche fortgeschritten sind.
Quelle: Heise online — Original
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