Anthropics Dario Amodei reagiert: Er lehnt Open-Weight-Modelle nicht ab, fürchtet aber chinesische KI
Anthropic
NVIDIA
Meta
Mistral
Hugging Face
Anthropic-CEO Dario Amodei stellte klar, dass er kein Verbot von Open-Weight-KI-Modellen befürwortet, aber weiterhin besorgt über Risiken durch autoritäre Regierungen, insbesondere China, ist. Er plädiert für die Einschränkung von Chinas Zugang zu fortschrittlichen Chips, die Bekämpfung von Modelldestillation und die Einrichtung einer globalen KI-Sicherheitstestorganisation.
Dario Amodei, Gründer und CEO von Anthropic, hat auf Spekulationen in der Branche reagiert, wonach sein Unternehmen ein Verbot offener chinesischer Modelle (Open-Weight-Modelle) befürworte, und klargestellt, dass Anthropic sich niemals für ein solches Verbot ausgesprochen hat. Seine Reaktion folgte auf einen offenen Brief von Nvidia, Meta, Mistral und anderen Unternehmen, in dem Entscheidungsträger aufgefordert wurden, von voreiligen Beschränkungen für Open-Weight-Modelle abzusehen.
Amodei betrachtet Open-Weight-Modelle ohne gefährliche Fähigkeiten als ein öffentliches Gut, befürchtet jedoch, dass autoritäre Regierungen, insbesondere China, leistungsfähigere Modelle für militärische Überlegenheit oder Unterdrückung entwickeln könnten. Er unterstützt Beschränkungen für Chinas Zugang zu fortschrittlichen Chips, ein hartes Vorgehen gegen die Modelldestillation (eine Methode des Diebstahls geistigen Eigentums) sowie die Schaffung einer globalen Organisation zur Sicherheitsprüfung von Modellen, an der auch China beteiligt sein soll. Er glaubt, dass eine begrenzte Zusammenarbeit bei der Verhinderung biologischer Waffen im Zusammenhang mit künstlicher Intelligenz möglich sein könnte.
Quelle: TechCrunch AI —
Original
