Geschäft & Markt 🇷🇺 04.08.2026 21:01

Anthropic-CEO Dario Amodei besorgt: KI-Spezialisten treten dem Unternehmen wegen Geld bei, nicht wegen der Mission

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Der Anthropic-CEO Dario Amodei ist besorgt, dass KI-Spezialisten dem Unternehmen in erster Linie wegen finanzieller Vorteile beitreten und nicht wegen der Mission. Das Unternehmen hat trotz Konkurrenz durch OpenAI und Google DeepMind keine Pläne, die Gehälter selbst für Top-Mitarbeiter zu erhöhen, da es seine Unternehmenskultur bewahren will, die auf den Bau sicherer KI ausgerichtet ist.
Anthropic-CEO Dario Amodei erklärte gegenüber Axios, dass das Unternehmen die Gehälter nicht an die Angebote von OpenAI und Google DeepMind angleichen werde. Als Grund nannte er die Sorge, dass ein Gehaltswettbewerb die Unternehmenskultur verwässern und Bewerber anziehen würde, die eher vom Einkommen als von der Mission motiviert seien. Amodei betonte, dass das Gründungsziel von Anthropic im Jahr 2021 die Entwicklung zuverlässiger und sicherer KI gewesen sei, doch mit dem Wachstum des Unternehmens hätten viele Bewerber die Vergütung über die Mission gestellt. Er glaubt, dass Geld als Hauptmotivation allmählich die Werte untergräbt, auf denen Anthropic aufgebaut wurde. Das Unternehmen plant, Spezialisten nicht mit Geld, sondern durch das gemeinsame Ziel, sichere KI zu entwickeln, zu halten. Amodei verwendet etwa 40 Prozent seiner Arbeitszeit darauf, die Unternehmenskultur zu fördern. Im Jahr 2025 hat Meta führende KI-Forscher mit Vergütungspaketen von bis zu 100 Millionen US-Dollar aggressiv abgeworben, doch Anthropic verlor Berichten zufolge im Vergleich zu anderen Marktteilnehmern nur wenige Mitarbeiter.
Quelle: Rusbase (RB.RU) — Original
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