AMDs Data-Center-Geschäft boomt, während Gaming zurückgeht
Die Data-Center-Einnahmen von AMD haben sich im Jahresvergleich mehr als verdoppelt und erreichten 6,7 Milliarden US-Dollar, angetrieben durch die Nachfrage nach KI-Kapazitäten, während die Gaming-Einnahmen um 31 Prozent auf 779 Millionen US-Dollar fielen. Der Gesamtumsatz erreichte mit 11,5 Milliarden US-Dollar einen Rekordwert, wobei das Data-Center-Geschäft 58 Prozent des Unternehmensumsatzes ausmachte.
In ihrem jüngsten Geschäftsbericht meldete AMD einen Umsatz im Rechenzentrumsgeschäft von 6,7 Milliarden US-Dollar, was einem Anstieg von 107 Prozent gegenüber den 3,2 Milliarden US-Dollar im gleichen Zeitraum des Vorjahres entspricht und gegenüber 5,8 Milliarden US-Dollar im ersten Quartal zunahm. Das Wachstum wird durch die Nachfrage nach KI-Kapazitäten angetrieben. Im Gegensatz dazu sank der Gaming-Umsatz im Jahresvergleich um 31 Prozent auf 779 Millionen US-Dollar, was auf Preiserhöhungen und Komponentenengpässe zurückzuführen ist, die den Verkauf von Xbox Series X/S, PS5 und Valves Steam Deck beeinträchtigen. Der Gesamtumsatz stieg im Jahresvergleich um 50 Prozent auf einen Rekordwert von 11,5 Milliarden US-Dollar, wobei das Rechenzentrum 58 Prozent des Unternehmensumsatzes ausmacht. Der Umsatz im PC- und Gaming-Bereich wuchs um sechs Prozent, während der Client-Umsatz dank des Verkaufs von Ryzen-Prozessoren um 23 Prozent zulegte. AMD-CEO Lisa Su betonte, dass KI eine erhebliche Ausweitung der Nachfrage nach Rechenleistung in allen Märkten vorantreibt und das führende Portfolio des Unternehmens sowie die wachsende Kundensichtbarkeit es gut für zukünftiges Wachstum positionieren.
Quelle: The Verge —
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