Qualcomm setzt auf 'Personal AI' als nächsten Wachstumstreiber im Endgerätemarkt
Qualcomm
Der globale Markt für intelligente Endgeräte befindet sich im Wandel: Während die Auslieferungen zurückgehen, steigt die Verbreitung von Künstlicher Intelligenz. Qualcomm schlägt in einem bei IDC in Auftrag gegebenen Whitepaper einen Paradigmenwechsel hin zu 'Personal AI' vor, um eine Wertdiskrepanz zu adressieren. Die Lösung umfasst verteiltes Edge-Cloud-Computing und spezielle Chipmodule.
Laut einem von Qualcomm in Auftrag gegebenen und von der IDC erstellten Whitepaper gingen die weltweiten Smartphone-Auslieferungen im ersten Halbjahr im Jahresvergleich um 13,9 Prozent zurück, dennoch erreichte der Anteil KI-fähiger Telefone 66,4 Prozent, ein Anstieg um 21,8 Prozent. Auch die Auslieferungen von PCs und Tablets gingen zurück, aber ihre KI-Durchdringung stieg. Das Whitepaper argumentiert, dass das alte Modell des „Parameterturms für den Verkauf“ nicht mehr effektiv sei. Stattdessen schlägt es ein Paradigma der „persönlichen KI“ vor, bei dem KI-Agenten auf gerätezentrierten Systemen um den Benutzer herum laufen und ein einheitliches Verständnis über Telefone, PCs und Brillen hinweg teilen. Um Kosten-, Latenz- und Datenschutzengpässe reiner Cloud-KI zu überwinden, befürwortet Qualcomm eine verteilte Edge-Cloud-Architektur. Aufgaben werden dynamisch zugewiesen: leichte auf dem Gerät, mittlere am Edge, komplexe in der Cloud. Qualcomms technischer Ansatz umfasst einen persönlichen Wissensgraphen auf dem Gerät, einen Sensor-Hub für dauerhaft stromsparende Erfassung sowie Multi-Core-Zusammenarbeit (CPU, NPU, GPU, Sensor-Hub), um Leistung und Energieverbrauch auszugleichen. Qualcomm glaubt, dass der Einstiegspunkt der nächsten Generation kein einzelnes Gerät sein wird, sondern alle Geräte – Telefone, PCs, Brillen, Autos – die jeweils als Endpunkt für denselben persönlichen KI-Agenten dienen.
Quelle: QbitAI 量子位 —
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