Microsofts Community Library Creator gibt Gemeinschaften Kontrolle über KI-Repräsentation
Microsoft
Microsoft hat den Community Library Creator entwickelt, eine Plattform, die es Gemeinschaften ermöglicht, ihre eigenen Bildbibliotheken zu erstellen, um eine genaue und faire Darstellung in KI-generierten Bildern sicherzustellen. Das Tool hilft Gruppen, zentrale Themen zu definieren, Bilder mit detaillierten Beschreibungen zu kuratieren und Feedback zur Schulung von KI-Systemen zu geben, wobei die Gemeinschaft das Eigentum und die Kontrolle über die Datenweitergabe behält.
Microsoft-Forscher unter der Leitung von Anja Thieme haben den Community Library Creator entwickelt, eine Plattform, die es Gemeinschaften ermöglicht, eigene Bildbibliotheken aufzubauen, um zu bestimmen, wie sie in KI-generierten Bildern dargestellt werden. Das Tool adressiert das Problem, dass KI-Modelle oft auf fehlerhafte Internetdaten angewiesen sind, was zu Stereotypen oder Fehldarstellungen führt. Gemeinschaften arbeiten über Interessenvertretungen zusammen, um Bilder auszuwählen, die ihre gemeinsamen Erfahrungen widerspiegeln, kontextbezogene Beschreibungen hinzuzufügen und KI-generierte Ausgaben zu bewerten, um eine Feedbackschleife für eine bessere Repräsentation zu schaffen. Jede Bibliothek soll etwa 400 reale Bilder umfassen. Entscheidend ist, dass die Gemeinschaft die Daten besitzt und entscheidet, wie sie weitergegeben werden, mit Einwilligung und der Möglichkeit, Bilder zu entfernen. Das Projekt wird derzeit mit bestimmten Interessenvertretungen genutzt, mit Plänen, es auf weitere Gemeinschaften auszuweiten. Die Initiative zielt darauf ab, die Beteiligung an der Gestaltung der KI-Entwicklung zu verbreitern und den Menschen und ihre Daten an erste Stelle zu setzen.
Quelle: Microsoft AI —
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