Geschäft & Markt 🇺🇸 28.07.2026 23:01

KI ist endlich teuer genug, um die Wall Street nervös zu machen

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Google hat seine Ausgabenschätzung auf bis zu 205 Milliarden US-Dollar erhöht und sieht sich gleichzeitig Wettbewerbs- und Preisdruck ausgesetzt. Zusammen mit ähnlichen Ausgabenbedenken bei anderen Technologiegiganten, steigenden Schulden bei Oracle und Nvidias Deals hat dies Anleger hinsichtlich des KI-Ausbaus nervös gemacht.
In der Gewinnsaison überraschte Google die Anleger, indem es seine Ausgabenprognose auf bis zu 205 Milliarden Dollar anhob, gegenüber einer früheren Prognose von bis zu 190 Milliarden Dollar. Diese Erhöhung deutet darauf hin, dass Google seine Kosten nicht genau vorhersagen kann und mehr ausgibt, als es einnimmt. Google steht zudem unter Wettbewerbsdruck durch chinesische KI-Tools und Preisdruck. Diese Sorgen betreffen nicht nur Google; auch Meta, Amazon und Microsoft werden voraussichtlich höhere als erwartete Ausgaben für Rechenzentren melden. Die Nervosität der Anleger wird zusätzlich durch einen Kursrückgang der SpaceX-Aktien, die Verschuldung von Oracle für den Bau von Rechenzentren und durch Nvidia verstärkt, das über Deals im Wert von dreiviertel Billionen Dollar verhandelt, einschließlich der Garantie für Schulden von OpenAI. Zudem hat ein chinesisches Start-up ein neues wettbewerbsfähiges KI-Modell veröffentlicht, das Fragen zur Notwendigkeit massiven GPU-Zugriffs und des Baus von Rechenzentren aufwirft. Trotz des Optimismus einiger Anleger droht dem KI-Markt eine mögliche Korrektur und Überkapazitäten.
Quelle: The Verge — Original
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