Hardware & InferenzGeschäft & Markt 🇷🇺 28.07.2026 19:02

KI löst Speicherknappheit aus; Apacer-CEO warnt vor sich verschärfendem Defizit bis 2027

Die steigende Nachfrage der KI-Branche treibt die Speicherpreise in die Höhe und führt zu Versorgungsengpässen. Der CEO von Apacer prognostiziert, dass die Speicherknappheit bis 2026 anhalten wird und die Produktion bis 2027 um 30 % unter das derzeitige Niveau fallen könnte.
Das rasante Wachstum der KI-Branche hat zu deutlichen Preiserhöhungen bei RAM und SSDs geführt, und für das nächste Jahr werden weitere Steigerungen erwartet. Apacer-CEO C.K. Chang erklärte, dass Engpässe bei Speicherchips voraussichtlich bis 2026 anhalten werden und die Versorgungssicherheit mittlerweile ein größeres operatives Risiko darstellt als die hohen Kosten. Er rechnet damit, dass die Speicherhersteller im Jahr 2027 nur etwa 30 Prozent des aktuellen Jahresvolumens produzieren werden. Apacer baut seine Lagerbestände auf und verfügte Ende des ersten Halbjahres 2026 über Speichervorräte im Wert von 383 Millionen US-Dollar. Viele Hersteller von Unterhaltungselektronik schließen mehrjährige Verträge ab, um sich gegen Engpässe abzusichern. Der CEO von Phison prognostizierte, dass viele dieser Unternehmen bis Jahresende insolvent gehen oder die Produktion einstellen werden. Laut DigiTimes werden inzwischen rund 60 Prozent der DRAM-Produktionskapazität für Serveranwendungen genutzt, und DDR5-RDIMM-Module verzeichneten die größten Preisanstiege, die sich voraussichtlich fortsetzen werden.
Quelle: 3DNews — Original
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